Wir bieten Lehramtsstudien an, weil:
Man mag Menschen,
die der Seele Nahrung zukommen lassen.
(Elfriede Hablé)

... und möchte mich fort- oder weiterbilden.
Unsere Angebote - von der eintägigen Fortbildung bis zum Masterstudium.

... zur Weiterentwicklung meiner Schule, zu Erkenntnissen aus Forschungsprojekten oder zu meiner persönlichen Entwicklung.

Pflege der weltweiten Kontakte und Kooperationen während der Sommermonate

Dozierende, Lehrpersonen und Studierende der PH Vorarlberg nützen die Sommermonate zur Pflege der weltweiten Kontakte und Kooperationen:

Im August 2026 absolvieren drei Studierende einen Teil ihrer schulpraktischen Studien an der Universidade Federal Fluminense in Niterói, Brasilien. Zur Vorbereitung besuchte Carla-Maria Lackner die Universität sowie zwei Partnerschulen. Im Mittelpunkt standen deren Angebote in den Bereichen Inklusion, Sport und Naturwissenschaften. Eine Anfrage zu gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Sport und Inklusion soll die Kooperation künftig weiter vertiefen. Universität und Schulen bieten den Studierenden ein anregendes und vielseitiges Umfeld für ihr Auslandspraktikum. 

Seit einigen Jahren besuchen regelmäßig Studierende der PH Vorarlberg die Open Education School der one world foundation (Open Education School - one world foundation Ahungalla) in Sri Lanka, um dort einen Teil ihrer schulpraktischen Studien zu absolvieren. Auch heuer waren zwei Studierende des Masterstudiums Lehramt Primarstufe im Juli in Ahungalla. In einem neuen, spannenden und inspirierenden Umfeld boten sie Englischunterricht für junge Lernende an. Dr. Simone Naphegyi besuchte die beiden und führte mit den Projektverantwortlichen vor Ort konstruktive Gespräche zur weiteren Zusammenarbeit. 

Durch die Kooperation mit der Egerton University sind regelmäßig Austauschstudierende aus Kenia an der PH Vorarlberg zu Gast und umgekehrt. Julia Marte-Schwald und Tatjana Keckeis von der Praxisschule statteten der Partneruniversität einen Gegenbesuch ab und trafen dabei auch ehemalige Gaststudierende wieder. Im Mittelpunkt standen der fachliche und interkulturelle Austausch sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit. Neben Gesprächen mit Dozierenden wurden Schulen und Kindergärten besucht und Einblicke in den kenianischen Bildungsalltag gewonnen. Der Austausch mit den jeweiligen Leitungen bot außerdem Gelegenheit, unterschiedliche pädagogische Konzepte, Inklusion und Ausbildungswege zu diskutieren.

Lehrer:innenbildung WEST – ein Zwischenstand nach 10 Jahren

Vor 10 Jahren wurde mit der Gründung des Verbunds Lehrer:innenbildung WEST eine Kooperation von drei Pädagogischen Hochschulen und zwei Universitäten (Pädagogische Hochschule Tirol, Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Universität Mozarteum Salzburg und die Universität Innsbruck) gestartet, die die Lehrer:innenausbildung für die Sekundarstufe Allgemeinbildung für Tirol, Vorarlberg und Südtirol seitdem erfolgreich verantwortet.

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MigrAItion: Gemeinsam AI Literacy gestalten

In der Vierländerregion schlummern unzählige Schätze – Sprachen, Geschichten, Träume, Ideen. Doch um digitale Teilhabe für alle zu ermöglichen, müssen Brücken gebaut werden.

Ob Jugendliche, die mit Smartphones aufwachsen, oder Eltern, die Übersetzungs-Apps nutzen, um den Familienalltag zu meistern – digitale Werkzeuge gehören bereits häufig zur Lebensrealität. Was oft noch fehlt, ist der Raum und das tiefere Verständnis, um diese Technologien nicht nur zu nutzen, sondern sie aktiv und kritisch zu reflektieren.

Genau diesen Raum bietet das vom Wissenschaftsverbund geförderte Lehr-Projekt „MigrAItion: Gemeinsam AI Literacy gestalten – Studierende als Brückenbauer:innen in mehrsprachigen Communities“. Gemeinsam mit den Communities entwickeln, erproben und evaluieren Studierende als Lernbegleiter:innen Lernsettings. Im Fokus stehen dabei Empowerment, der Abbau von Barrieren, die Förderung von sprach- und diversitätssensibler Bildung sowie digitale Teilhabe und die Erstellung von konkreten Materialien für den inner- und außerschulischen Bereich.

Das Projektteam (v.l.n.r.):
Sandrine Wild-Braun (Pädagogische Hochschule St.Gallen), Julia Ha (Gesamtprojektleitung, Pädagogische Hochschule St.Gallen), Martina Ott (Projektleitung, PH Vorarlberg) und Jonas Pfurtscheller (PH Vorarlberg).

Das Zentrum für Lehre und Hochschuldidaktik veranstaltet im Rahmen der Reihe „Lehre im Dialog“ einen Workshop zum Thema „Leistungsnachweise in Zeiten von KI“. Die Teilnahme ist für alle offen und kostenfrei.

Worum geht's?
Wie können Prüfungen in Zeiten von KI gestaltet werden? Wie kann eine angemessene Leistungserfassung erfolgen? Welche Konsequenzen ergeben sich für schriftliche Arbeiten? Fragen nach einem angemessenen Umgang mit KI bei der Leistungserfassung bzw. Kompetenzmessung in Lehrveranstaltungen ist für viele von euch relevant und wir wollen dieses Thema mit euch in einem Workshop gemeinsam bearbeiten. Ihr bekommt einen Überblick darüber, welche Fähigkeiten KI hat und was besonders im Hinblick auf Prüfungen mit ihr möglich ist. Anschließend wollen wir in Kleingruppen in den Austausch gehen und erste konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten und diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, Problemfelder sichtbar zu machen und mögliche Wege für einen zeitgemäßen Umgang mit KI im Rahmen der Leistungserfassung zu diskutieren.

Wann?
21.10.26, 15-18 Uhr

Wo?
PH Vorarlberg, Hörsaal A

Wie kann ich teilnehmen?
Für die Planung bitten wir um eine Anmeldung bis zum 02.10. über www.ph-vorarlberg.ac.at/ai

Wir freuen uns auf euch!
Euer Team des Zentrums für Lehre und Hochschuldidaktik

Pädagogische Hochschulen Tirol und Vorarlberg kooperieren im neuen Lehramtsstudium Sekundarstufe Berufsbildung

Die Pädagogische Hochschule Tirol und die Pädagogische Hochschule Vorarlberg bieten ab dem Studienjahr 2026/27 ein gemeinsam eingerichtetes Lehramtsstudium für die Sekundarstufe Berufsbildung an. Das Studium wurde in den vergangenen Jahren umfassend weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen der Pädagog:innenbildung angepasst.

Durch die enge Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre, Forschung sowie Personalentwicklung bündeln die beiden Pädagogischen Hochschulen ihre jeweiligen Stärken und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zu einer qualitätsorientierten Ausbildung künftiger Pädagog:innen.

Ziel der Kooperation ist eine qualitätsvolle und forschungsgeleitete Ausbildung für die Sekundarstufe Berufsbildung, die den fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen, pädagogisch-praktischen sowie studien- und dienstrechtlichen Anforderungen umfassend gerecht wird.
Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags wurde die Zusammenarbeit offiziell besiegelt und das gemeinsame Engagement für die Weiterentwicklung der Lehrer:innenbildung in Österreich bekräftigt.

Internationalisierung PHV

Vier Studierende der Partneruniversität Egerton University/Kenia waren im Sommersemester in Vorarlberg und haben neben Seminaren in den Fachbereichen Englisch und Kunst und Gestalten ihre Schulpraxis bei uns absolviert.
Auf dem Foto rechts sind auch ihre betreuenden Professorinnen aus Kenia, die für einem Monitoringbesuch an der PHV zu Gast waren, zu sehen. Das Foto links zeigt die Studierenden aus Kenia sowie die Austauschstudentin der Partneruniversität Taichung/ Taiwan bei einem Museumsbesuch mit Prof. Dr. Bellet in Bregenz. Der Austausch von Studierenden aus der ganzen Welt trägt zur Entwicklung eines Global Mindsets an der PHV bei.

Treffpunkt Hochschule Vorarlberg: Erstes Semester erfolgreich abgeschlossen

Das erste Semester der Veranstaltungsreihe Treffpunkt Hochschule Vorarlberg ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die gemeinsame Initiative der FHV, der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg (PHV) und der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik ermöglicht Interessierten einen offenen Zugang zu aktuellen Themen aus Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft.

Im vergangenen Semester bot jede Hochschule einen spannenden Vortrag an. Die Themen reichten von digitalen Pflegebegleitungen für zu Hause über die gesellschaftliche Wirkung von Musik, Bewegung und Tanz bis hin zu den USA im Dauerwahlkampf und die Midterm-Wahlen 2026.

Auch im kommenden Semester erwarten die Besucher:innen interessante Vorträge:

  • 7. Oktober 2026 (FHV): „KI – Die Verantwortung bleibt beim Menschen“ mit Dr. Sabrina Schneider
  • 11. November 2026 (Stella): „Jimi Hendrix und die Postmoderne“ mit Prof. Dr. Hendrik Schulze
  • 13. Jänner 2027 (PHV): „Lesen lernt man doch in der Schule!? Problemfall Lesen und Wege aus der Lesekrise“ mit HS-Prof.in Dr.in Simone Naphegyi BEd M.A.

Wir freuen uns, auch im kommenden Semester zahlreiche Interessierte bei den Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

Neuerscheinung: „American Studies in the Classroom: Arts, Culture, and Critical Pedagogy“

Der von Ingrid Gessner und Angelika Ilg herausgegebene Tagungsband American Studies in the Classroom: Arts, Culture, and Critical Pedagogy ist am 6. Mai 2026 als Themenheft des Journal of the Austrian Association for American Studies erschienen. Die Open-Access-Publikation geht auf die internationale Amerikanist:innentagung zurück, die im Oktober 2024 an der PH Vorarlberg stattfand.

Das Themenheft zeigt, wie Literatur, Film, Fotografie und andere kulturelle Ausdrucksformen in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden können, um Fragen der US-amerikanischen Geschichte, Erinnerungskultur und Gesellschaft zu behandeln. Die Beiträge eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Lehre und Lernen in den American Studies und laden dazu ein, kulturelle Bildung kritisch und kreativ weiterzudenken.

Der Band ist frei zugänglich: https://www.jaaas.eu/jaaas/issue/view/18

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Neuerscheinung „Lebenswelten 2025. Einstellungen und Werte von Jugendlichen in Österreich“

Die Jugendstudie »Lebenswelten 2025« zeigt, dass junge Menschen in Österreich trotz aller Krisen positiv in die Zukunft blicken. Sie haben hohe Bildungsambitionen und sind optimistisch, ihre Ziele zu erreichen. Die Krisen der letzten Jahre sind allerdings nicht spurlos an jungen Menschen vorübergegangen. Kriege und wirtschaftliche Probleme machen ihnen erhebliche Sorgen. Das Interesse an Politik ist so hoch wie lange nicht. Gesundheitlich geht es den meisten Jugendlichen zwar gut, sie berichten aber zunehmend von Einschränkungen. Die Studie zeichnet ein umfassendes Bild der jungen Generation, von ihrer Situation zu Hause, in der Schule und im Freundeskreis, von ihren Einstellungen, Werten und Herausforderungen. Für alle, die beruflich oder privat mit Jugendlichen zu tun haben, ist dieses Buch ein Gewinn. Für die Studie »Lebenswelten 2025« wurde eine repräsentative Stichprobe von über 15.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren befragt.

Das Buch ist auch als E-Book beim Beltz Verlag kostenlos verfügbar.
Wir wünschen eine informative Lektüre!

Lebenswelten 2025 Vorarlberg. Diskurs erschienen

Die Ergebnisse der Vorarlberg Jugendstudie wurden im Diskurs Fachmagazin für Jugendarbeit veröffentlicht. Sie bieten spannende Einblicke in die Lebenswelten von jungen Menschen in Vorarlberg. mehr

Diskurs. Magazin für Jugendarbeit

Jugendstudie Lebenswelten 2025 wurde veröffentlicht

Am 07.04.2026 wurde die Jugendstudie Lebenswelten 2025 im Rahmen einer Pressekonferenz mit BM Christoph Wiederkehr durch Martina Ott und Nikolaus Janovsky in Vertretung des ganzen Studienteams veröffentlicht. Die Pressekonferenz ist hier zu finden. 

Du möchtest jetzt als Lehrer*in oder als Elementarpädagog:in durchstarten? Dann informiere dich jetzt hier.

Treffpunkt Hochschule Vorarlberg

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg, die Fachhochschule Vorarlberg und Universität Stella laden zur Veranstaltungsreihe unter dem Motto Treffpunkt Hochschule Vorarlberg ein. Die Hochschulen bieten Themen aus Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft in Form von Vorträgen an. Wissenschaft soll als lebendiger, relevanter und alltagsbezogener Dialograum erlebt werden.
Ziel von Treffpunkt Hochschule Vorarlberg ist, komplexe Forschungsergebnisse und gesellschaftlich relevante Fragestellungen allgemein verständlich und praxisnah zu präsentieren.

Nähere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung: Treffpunkt Hochschule Vorarlberg | Veranstaltung | FHV.

Hochschulbericht 2024/25

Der Hochschulbericht 2024/25 der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg gibt Einblicke in die vielfältigen Entwicklungen, Projekte und Leistungen des vergangenen Studienjahres. Er zeigt, wie die PH Vorarlberg gemeinsam mit ihren Partner:innen Bildung, Forschung und Professionalisierung zukunftsorientiert gestaltet.

Informationen zu den Lehramtsstudien

Lehramtsausbildung PRIMARSTUFE NEU
ab dem Studienjahr 2025/26

Lehramtsausbildung SEKUNDARSTUFE NEU
ab dem Studienjahr 2026/27

  • Bachelorstudium 6 Semester
  • Masterstudium 4 Semester

 

Informationen zu den Lehramtsstudien an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg finden Sie hier.

PH Vorarlberg bei der ECER 2026 in Tampere

Martina Ott und Katharina Meusburger vom Institut für Bildungssoziologie der PH Vorarlberg haben bei der European Conference on Educational Research (ECER) in Tampere aktuelle Ergebnisse aus dem Projekt „Lebenswelten 2025" präsentiert. Die Konferenz zählt zu den größten Bildungsforschungstagungen Europas.

Im Vortrag „Examining the Link Between Teaching Quality and Student Well-Being Using Multilevel Models" stellten die beiden Forscherinnen Befunde aus der Studie zum Zusammenhang zwischen Unterrichtsqualität und schulischem Wohlbefinden vor. Der internationale fachliche Austausch in Tampere lieferte wertvolle Impulse für die weitere Publikation.

Simone Naphegyi wurde vom OeAD eingeladen, als Jurymitglied für das Europäische Sprachensiegel 2026 mitzuwirken. Die Jurysitzung fand am 29. Juni 2026 in Wien statt.

Der fachliche Austausch mit den Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bildungsbereichen war ausgesprochen bereichernd. Die verschiedenen Perspektiven trugen wesentlich dazu bei, die eingereichten Projekte fundiert und ausgewogen zu bewerten. Besonders beeindruckend war die hohe Qualität der Einreichungen, die eindrucksvoll zeigen, wie Erasmus+-Projekte Sprachkompetenz fördern und die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich stärken.

Die Jury ist überzeugt, eine hervorragende Auswahl für die Auszeichnung mit dem Europäischen Sprachensiegel 2026 getroffen zu haben. Die feierliche Preisverleihung findet am 8. Oktober 2026 in Wien statt.

Rektorin Elisabeth Haas zu Besuch bei Bischof Benno Elbs

Heute war Rektorin Elisabeth Haas beim Diözesanbischof der Diözese Feldkirch, Benno Elbs, zu Gast. 

Studierende des Lehramts Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg haben die Möglichkeit, in Kooperation mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein den Schwerpunkt Katholische Religion zu wählen und sich damit gezielt für den Religionsunterricht an Volksschulen zu qualifizieren.

Bischof Benno Elbs begrüßte diese Zusammenarbeit ausdrücklich und zeigte sich erfreut darüber, dass sich Studierende für diesen Schwerpunkt entscheiden. Er betonte die Bedeutung einer fundierten religionspädagogischen Ausbildung, um Kindern Werte, Orientierung und Wissen im Bereich der katholischen Religion vermitteln zu können.

Alumni-Treffen der PÄDAK

Kürzlich durften wir zahlreiche Alumni aus den frühen 70er Jahren der ehemaligen PÄDAK bei uns begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen wurde in gemütlicher Atmosphäre zusammengesessen, Erinnerungen ausgetauscht und auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückgeblickt.

Mit ihrem langjährigen Engagement als Lehrpersonen und Direktoren haben unsere Gäste die Bildungslandschaft maßgeblich mitgeprägt. Umso mehr hat es uns gefreut, sie wieder bei uns willkommen zu heißen!

Kooperationsvertrag zwischen PH Vorarlberg und KPH Wien/NÖ abgeschlossen

Die PH Vorarlberg und die KPH Wien/NÖ werden zukünftig in der Religionslehrkräftebildung enger zusammenarbeiten. Primarstufenstudierende der PH Vorarlberg können als Mitbeleger:innen die von der KPH Wien/NÖ angebotenen Schwerpunkte Alevitische, Altkatholische, Buddhistische, Evangelische, Freikirchliche, Islamische, Jüdische, Orthodoxe sowie Orientalisch-orthodoxe Religion an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/NÖ im Rahmen des Bachelor- und Masterstudiums Lehramt Primarstufe der PH Vorarlberg absolvieren. Das Angebot wird digitale Elemente und ein berufsbegleitendes Lernsetting umfassen. Damit ist ein wichtiger Schritt in der österreichweiten Bedeckung des Religionslehrkräftebedarfs gesetzt.

Foto: Walter Vogel
Auf dem Foto (von links): SC Margareta Scheuringer (BMB), Rektorin Elisabeth Haas, Rektorin Ulrike Greiner, AL Alina Kissner-Schmidt (BMB)

Die pädagogische Fachzeitschrift Erziehung & Unterricht zählt zu den renommiertesten Publikationen für Pädagoginnen und Pädagogen in Österreich. Sie greift aktuelle bildungspolitische und didaktische Fragestellungen auf und beleuchtet diese gleichermaßen forschungs- wie praxisnah. Seit Anfang dieses Jahres erscheint die Zeitschrift ausschließlich als frei zugängliches Online-Angebot. 

Die erste Ausgabe in diesem neuen Format (Heft 1–2/2026) wurde von den PH Vorarlberg Professoren András Bátkai und Christoph Erath zum Themenschwerpunkt „Wahrscheinlich Mathematik“ koordiniert und herausgegeben. Dabei ist es gelungen, eine hohe fachliche und didaktische Qualität sicherzustellen. Das Heft behandelt Themen im Bereich Statistik, Wahrscheinlichkeit und Kombinatorik. Insgesamt umfasst der Schwerpunkt elf wissenschaftlich fundierte und zugleich unterrichtsnahe Beiträge für die Primar- und Sekundarstufe. Besonders vor dem Hintergrund des neuen Lehrplans der Primarstufe, der den Bereichen Daten und Zufall deutlich mehr Gewicht verleiht, kommt dieser Ausgabe eine besondere Bedeutung zu. Die Beiträge zeichnen sich durch innovative Zugänge aus und bieten Pädagoginnen und Pädagogen wertvolle Unterstützung bei der Planung und Gestaltung eines zeitgemäßen Mathematikunterrichts. Sie stellen damit eine wichtige Ressource für die erfolgreiche Umsetzung der neuen curricularen Anforderungen dar.

Die Zeitschrift ist hier frei verfügbar

Neuerscheinung „Sustainability Education in School Garden-Based Learning: Biological and Cultural Diversity“

Schulgärten sind einzigartige Bildungsorte an denen Schülerinnen und Schüler durch eigenes Handeln Erfahrungen sammeln, Erkenntnisse gewinnen und Werte entwickeln können. Schulgärten bieten Anknüpfungspunkte zu allen 17 Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und können maßgeblich zur Förderung von Nachhaltigkeitskompetenzen bei Lernenden beitragen. Das Buch Sustainability Education in School Garden-Based Learning, herausgegeben von Stefan Jarau und seiner Kollegin Dorothee Benkowitz von der PH Karlsruhe, befasst sich mit der Nachhaltigkeitsbildung in gartenbasierten Lernumgebungen. Es vermittelt wissenschaftliches Hintergrundwissen zum Verständnis der biologischen Vielfalt und ihrer Funktion in Ökosystemen sowie didaktische Ansätze, um Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der biologischen Vielfalt zu sensibilisieren und ihr Umweltbewusstsein zu fördern. Darüber hinaus behandelt es Themen der biologischen Vielfalt im weiteren Sinne, indem es wirtschaftliche, politische, kulturelle und ethische Aspekte einschließt. Das Buch unterstützt Pädagoginnen und Pädagogen bei der Entwicklung von Konzepten und Lernumgebungen für die Biodiversitätsbildung in gartenbasierten Lernumgebungen.

Das Open-Access Buch in digitaler Form ist bei Springer Nature kostenlos verfügbar.
 

„Child protection in Schools. Well-Being and Emotional Violence in Educational Relationships (CHIPS)“-Projekt

An der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg wird im Bereich Bildungswissenschaften am Institut für Schulentwicklung, Fort- & Weiterbildung ein internationales Forschungsprojekt zum Thema „Child protection in Schools. Well-Being and Emotional Violence in Educational Relationships (CHIPS)“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sophia Richter und unter wissenschaftlicher Mitarbeit von Anastasiya Bobrova durchgeführt. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Prof. Dr. Anne Piezunka und Jessica Angioni (TU Dresden). Im Rahmen des Projekts gibt es eine enge Kooperation mit Mercator-Fellow Prof. Dr. Friederike Heinzel (Universität Kassel).

Das Projekt wird vom Österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und ist Teilprojekt des DFG-Sonderforschungsbereichs 1750 [in:just] „Inklusion – Anerkennung – Gerechtigkeit. Teilnahme und Teilhabe in Prozessen des Aufwachsens“.

Der SFB [in:just] untersucht in interdisziplinärer Perspektive im Rahmen von 21 Projekten Bedingungen von Bildungsgerechtigkeit in Institutionen des Aufwachsens. Er ist am Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt angesiedelt, es sind aber auch folgende Disziplinen beteiligt: Philosophie, Soziologie, Rechtswissenschaft, Informatik und Humangeographie. Zudem kooperiert er mit dem Institut für Sozialforschung, dem DIPF Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Sprecherinnen sind Prof. Merle Hummrich und Prof. Vera Moser vom Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität. Der SFB 1750 [in:just] ist der erste im Kern erziehungswissenschaftliche Sonderforschungsbereich, den die DFG fördert.

Im Zentrum des Teilprojekts „Kinderschutz in Schulen“ steht die Perspektive von Schüler:innen. Mithilfe von Interviews an Schulen in Österreich und Deutschland wird untersucht, welche Erfahrungen junge Menschen im schulischen Alltag in pädagogischen Beziehungen machen. Dabei interessiert insbesondere, welche Erwartungen an Lehr- und Fachkräfte in pädagogischen Beziehungen formuliert werden sowie welche Bedingungen pädagogische Beziehungen stärken oder beeinträchtigen können.

Zur Umsetzung des Forschungsprojekts werden an mindestens zwei Schulen in Vorarlberg Interviews mit Schüler:innen im Alter von 11 bis 16 Jahren sowie mit Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften geführt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen u.a. dazu beitragen, bestehende Kinderschutzkonzepte weiterzuentwickeln und Schulen in der Gestaltung pädagogischer Beziehungen zu stärken.

Mehr als Forschung: W4 stärkt Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung

Der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee blickt auf eine erfolgreiche Förderperiode 2022–2025 zurück und startet mit neuen Initiativen in die Zukunft. Insgesamt wurden 36 hochschulübergreifende Projekte mit rund 3,18 Millionen Euro gefördert, zahlreiche Kooperationen mit Praxispartner:innen umgesetzt und neue Lehrangebote für rund 1.800 Teilnehmer:innen geschaffen.

Mit zusätzlichen Fördermitteln, dem neuen Zentrum für Politik- und Gesellschaftsberatung CUBE, den geplanten W4 Impact Awards sowie einem Innovationsbeirat setzt der Verbund ab 2026 verstärkt auf gesellschaftliche Wirkung und Wissenstransfer.
Auch die Pädagogische Hochschule Vorarlberg ist Teil des europaweit einzigartigen Netzwerks aus 25 Hochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. Gemeinsam bringen die Mitgliedshochschulen die Expertise von mehr als 20.000 Forschenden und 115.000 Studierenden in die Entwicklung der Vierländerregion Bodensee ein.

Fotos: Universität St.Gallen

Neuerscheinung „Gemeinsam Demokratie erleben“

Demokratie ist voraussetzungsreich. Sie muss gelernt und praktiziert werden. Demokratische Bildung gehört deswegen zu den grundlegenden Aufgaben der Schule. Dieses Buch zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie vielfältig „Demokratie lernen“ in Schule, Unterricht und Gesellschaft gestaltet werden kann, und lädt zum kreativen Ausprobieren ein. Der Sammelband, mitherausgegeben von Gudrun Quenzel, Elisa Lehnerer und Katharina Meusburger, ist im Rahmen des Projekts DemoS entstanden und versammelt Beiträge von über 100 Autor:innen – darunter auch viele Kolleg:innen der PH und der Praxisschulen der PH: Ingrid Gessner, Lea Grimm, Angelika Ilg, Stefan Jarau, Kerstin Kratky, Julia Marte-Schwald, René Muxel, Martina Ott, Patric Pfister, Peter Rheinberger, Sophia Richter, Ursula Rigger, Peter Theurl.

Das Buch ist auch als E-Book beim Beltz Verlag kostenlos verfügbar.
Wir wünschen eine inspirierende Lektüre!

Erschienen: Handbuch Leseförderung

Der Frage, wie nachhaltige Leseförderung im Unterricht der Primarstufe gelingen kann, ist die Dozierende der PH Feldkirch, HS-Prof.in Dr.in Simone Naphegyi, gemeinsam mit ihren Kolleginnen der Universität Augsburg, Dr. Annemarie Niklas und Dr. Barbara Häckl, nachgegangen. Dieses Handbuch liefert praxisnahe, fundierte und differenzierte Antworten. Es verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, unter anderem aus dem Projekt „Lesende Schulen Vorarlberg“, mit konkreten Unterrichtsideen und bietet vielfältige Zugänge rund um das Thema „Lesen“.

 

StoP – Dein Geschirrtuch gegen Gewalt

Unsere Pädagogische Hochschule beteiligt sich an einer Aktion von StoP Feldkirch (Stadteile ohne Partnergewalt). Im 1. Stock (Foyer) steht aktuell eine Sammelstelle bereit, an der ihr alte Geschirrtücher einwerfen könnt.

Das Zuhause gilt als Ort der Sicherheit, des Schutzes und der Geborgenheit. Doch für viele Frauen trifft das nicht zu: Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt – oft im eigenen Zuhause. Mit dieser neuen Aktion macht StoP Feldkirch diese oft verborgene Realität sichtbar. 
In Geschäften, bei der Polizei, im Bürgerservice sowie an weiteren Orten in Feldkirch stehen Kübel bereit. Die gesammelten Geschirrtücher werden in Workshops – etwa in Schulen, bei Stadtteilfesten und im öffentlichen Raum – gemeinsam gestaltet. 

Aus den gesammelten Tüchern entsteht ein großes Segel – ein gemeinsames, sichtbares Zeichen gegen Gewalt, das im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ gehisst wird. Mach mit: Gib ein Geschirrtuch ab. Ein kleines Stück Stoff – ein Zeichen gegen Gewalt.

Weitere Informationen zur Aktion findest du auf der Website von StoP

Neuerscheinung: Autorität und Disziplin in der Schule. Über Erziehungsmittel, ihre Legitimierungen und die Folgen für die Pädagogik

Wie erreiche ich Disziplin, ohne zu disziplinieren? Wie werde ich Autorität, ohne autoritär zu sein? In diesen Fragen vieler Lehrkräfte drücken sich eine eingeschränkte (schul-)pädagogische Handlungsfähigkeit und damit prekäre Autorisierung aus. Ratgeber versprechen hier Lösungen. Thorsten Merl und Sophia Richter untersuchen diese Ratgeber diskursanalytisch: Welche Mittel werden angeboten? Wie werden diese legitimiert? Welche übergeordneten Autorisierungsstrategien kommen darin zum Tragen und welche Folgen haben sie für die Pädagogik? Mit diesen Fragen beleuchtet das Buch Autorität und Disziplin als grundlegendes Problem der Pädagogik.

Link zum Buch: https://shop.kohlhammer.de/autoritat-und-disziplin-in-der-schule-46351.html#147=19

Autore:innen:
Dr. Sophia Richter ist Professorin für Bildungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg.
Dr. Thorsten Merl ist Professor für Förderpädagogik im Schwerpunkt Lernen an der Universität Koblenz.